


| Peru liegt im Nordwesten Südamerikas, am Ufer des Pazifischen
Ozeans. Mit seinen 1 285 215, 6 qkm ist es nach Brasilien und Argentinien das
flächenmäßig drittgrößte Land Südamerikas.
Es hat rund 28 Millionen Einwohner. In Peru begegnen sich drei grundverschiedene Landschafts- und Klimazonen. | |||||||||
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An der Küste ist es heiß und trocken. Weite Abschnitte
sind von Sanddünen bedeckte
Wüsten. Grün gibt es nur in den Tälern der zum Pazifik fließenden
Flüsse.
Die Einheimischen unterscheiden nur zwei Jahreszeiten: den heißen, trockenen
Sommer von November bis März mit Temperaturen bis zu 35 Grad Celsius und
den kühlen, nebelreichen Winter von April bis Oktober, in dem die Temperaturen
oftmals nur 10 bis 15 Grad Celsius betragen. An der Küste liegen auch die größten Städte des Landes, so auch die Haupt-stadt Perus, Lima. Die Einwohner sind meist Nachfahren der einstigen spanischen Kolonialherren oder Einwanderer aus Europa und Ostasien. |
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| In der Mitte des Landes ragen die Anden auf. Viele Gipfel sind eis- und schneebedeckt. Die höchste Erhebung ist der Huascaran mit 6 768 m. Die Anden sind bis über 4000 m besiedelt. Hier ist der peruanische Winter zwischen April und Oktober die angenehmere Jahreszeit, mit trockenen, sonnigen Tagen, aber kalten, manchmal auch frostigen Nächten. Von Dezember bis März ist Regenzeit, mit oft heftigen Niederschlägen. Die Einwohner sind überwiegend Nachfahren der Indio-Urbevölkerung. | ![]() |
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| In dieser Region liegen auch die Städte Cusco mit dem nahegelegenen Inkaheiligtum Machu Picchu und Puno mit dem Titicacasee. beides Zentren der alten Inka-Kultur. | |||||||||
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Der Osten des Landes ist flach. Er wird von den Quellströmen des Amazonas durchflossen und ist von Urwäldern bedeckt. Das Klima ist feucht-heiß. Die Monate zwischen April und Oktober sind sonnig, mit Temperaturen um die 35 Grad Celsius. Von November bis März ist Regenzeit, mit häufigen, starken Niederschlägen. | ||||||||
| Die Landessprache ist Spanisch; in einigen Bergregionen sprechen die Indios auch Quechua und Aymara. Auch diese beiden Indio-Sprachen im Hochland der Anden lassen sich zum Beispiel in der alten Inkastadt Cusco erlernen. |
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Peru ist die Heimstatt einer der ältesten
Hochkulturen der Welt. Das trockene Klima in der Wüstenzone an der Küste
hat viele Lebens- und Arbeitsstätten der Urbewohner die Zeiten überdauern
lassen. So beispielsweise auch nahe der Hauptstadt Lima die Reste von Chilca,
einer Ansiedlung aus 5800 v.u.Z. Erinnerungen an das antike Peru finden sich in Huantar, Moche, Tiashuanaco, Paracas und vielen anderen Küstenorten. Die gewaltigen Erdzeichnungen von Nazca geben Rätsel auf. |
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| In den Anden entstand um das Jahr 1200 die legendäre Inkakultur, deren kunstvolle Bauten bis heute das Straßenbild Cuscos und anderer Städte im Hochgebirge prägen. Das berühmteste Monument dieser Zeit ist Machu Picchu, eine gewaltige, terrassenförmig angelegte heilige Stätte und Festung der Inka-Herrscher. | |||||||||
| Cusco, von den Inkas auch als "Haus und Heim der Götter" gepriesen. Der Name kommt aus der Quechua-Sprache, eine Ableitung von "Qosqo", zu deutsch "Nabel der Welt". Heute hat Cusco 1 158 142 Einwohner. Die herrlichen Kirchen sind auf Mauerresten der alten Inkabauten errichtet. Jeder Stadtbummel ist ein Erlebnis. Viele Straßen werden von Mauern begrenzt, die aus klobigen, aber großen, feinbearbeiteten Steinquadern zusammengesetzt sind. |
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Als die Spanier am Anfang des 16. Jahrhunderts
das Reich der Inkas eroberten, fanden sie ein ausgeklügeltes, hochentwickeltes
Staatswesen vor, das von Ecuador bis Chile herrschte: mit Straßen, Wassersystemen,
Kultstätten. Francisco Pizarro und seine Nachfolger unterwarfen den Inka-Staat und errichteten in Peru ein spanisches Vize-Königtum mit Lima als Hauptstadt. |
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| Dort entstanden in der Folgezeit eindruckvolle Paläste, Kirchen und Bürgerhäuser. In opferreichen Unabhängigkeitskämpfen errang Peru am 28. Juli 1821 die Unabhängigkeit und wurde Republik. Der 28.Juli ist heute der Nationalfeiertag Perus. | |||||||||
| In den Anden und den Amazonasurwäldern haben die Ureinwohner viele alte Traditionen bewahrt. Ihre Alltagskunst spiegelt sich in der Töpferei, der Weberei und der Schnitzerei wieder. Für Touristen besteht die Möglichkeit, an künstlerischen Kursen teilzunehmen. | ![]() |
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| Die Hauptstadt Perus hat rund 9 Millionen Einwohner. Sie liegt am Ufer des Pazifischen Ozeans, umgeben von Küstenwüsten und den Ausläufern der Anden.Von dort her durchfließt der Rimac das Stadtgebiet. | |||||||||
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Am westlichen Stadtrand liegt der große internationale Flughafen "Jorge Chavez", mit Verbindungen auch zu allen wichtigen Provinzstädten. Im Zentrum gibt es auch einen, wenn auch bescheidenen Bahnhof,- mit einer abenteuerlichen Bahnverbindung hinauf auf die Andenhöhen beim Paß Ticlio, in 3 800 m. | ||||||||
| Lima wurde von dem spanischen Eroberer Francisco Pizarro im Jahr 1535 gegründet und zur Residenz des spanischen Vizekönigtums gemacht. Das alte Lima besitzt eine so große Anzahl an Kunstschätzen, dass die UNESCO es zum Weltkulturerbe erklärte. | |||||||||
| Lima: das ist heute aber auch eine pulsierende, moderne Großstadt. Das historische Zentrum wird umrandet von urbanen lebensprallen Vierteln. Ihre Einwohner verstehen es, die Nacht zum Tage zu machen: In den Straßenrestaurants trifft man sich erst gegen 22 Uhr zum Abendessen. In den Diskos und Folklore-Restaurants wird bis zum Morgen zu Salsas , Marineras und den Klängen von "Peru-Negro" getanzt. | ![]() |
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| Aber Lima ist auch ein Ort zum Erholen und Entspannen. Kilometerlange Strände laden zum Baden im Pazific ein. | |||||||||
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Und in vielen Museen gibt es
einmalige Funde und Schmuckstücke aus präkolumbianischer Zeit zu bewundern.
Einmalig in der Welt: Das Goldmuseum von Lima. Sie werden feststellen: Lima ist eine Reise wert! Ein paar Brocken Spanisch, die Sie schon nach wenigen Stunden beherrschen, machen es Ihnen zu einem noch eindrücklicheren Erlebnis! |
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